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Fälschen Merkel und Schäuble Zahlen?

Fälschen Merkel und Schäuble Zahlen?

bernieberlin1

Februar 17th, 2015

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Themen:  Westen provoziert Russland immer weiter++++++Lässt neue griechische Regierung den ganzen EU-Betrug der jetzigen Politiker hochgehen und rettet damit die europäischen Völker?

Zahlen erneut manipuliert

„Frau Merkel, Herr Schäuble – steckten Sie mit der alten Regierung Griechenlands unter einer Decke?“

Der griechische Ökonom Yanis Varoufakis, heutiger Minister der neuen Links-Regierung, deckte bereits 2014 auf, dass der von der damaligen Regierung in  Athen in 2014 gemeldete und von Brüssel anerkannte Primär-Überschuss aus 2013 im griechischen Staatshaushalt eine plumpe Manipulation ist.

Varoufakis geht davon aus, dass die Zahlen mit Wissen der EU und von Angela Merkel frisiert wurden, um vor den EU-Wahlen keine Diskussion über einen saftigen griechischen Schuldenschnitt aufkommen zu lassen.

Schon beim Beitritt der Griechen wurden die Wirtschafts- und Finanzzahlen der Griechen mit Hilfe amerikanischer Banken gefälscht. Und die EU wusste dies von Anfang an. Ein Beitritt hätte nie stattfinden dürfen. Seitdem wird munter weiter gelogen und betrogen, um vor den Wähler die Wahrheit zu verschleiern - nicht nur in Griechenland.

Die neue Links-Regierung will Schluss machen mit Fälschungen und sich gegenseitig die Hucke voll zu lügen. Sie sagt ganz offen, Griechenland war schon vor den “Rettungen” rückzahlungsunfähig und ist es nach der “Rettung” noch mehr.

Die neue Regierung macht Schluss mit dem eingeleiteten Ausverkauf (Rettung).

Das EU-Rettungsprogramm der Großbanken, verkauft von Politikern:

1. Das Finanzsystem Griechenland (Banken usw.) bekommt weitere Kredite.  Dafür haften die Steuerzahler. Dadurch fällt nicht gleich auf, dass Griechenland zahlungsunfähig ist.

2. Dafür muss Griechenland Zinsen und Zinseszinsen zahlen, die es nicht bezahlen kann. Dafür gibt es weitere Kredite.

3. Als Gegenleistung wird die Regierung verpflichtet das Volk auszubluten (Billiglöhne, Kürzung von Rente Sozial- und Gesundheitssystem, usw.).

4. Das Volkseigentum wird an den Westen (vornehmlich an amerikanische und europäische Großbanken und Konzerne) billig verramscht (Privatisierung von Goldminen, Häfen, Energiesektor, Eisenbahn, usw.). Damit werden dem Volk die letzten Reserven abgenommen. Wie Heuschrecken zieht das westlichen Großkapital über die Lande….

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In Portugal sieht es ähnlich aus.  Der Konzern Nestle hat die Trinkwasserversorgung von Portugal privatisiert (wirkt wie ein Testlauf). Das war eine Bedingung für “Rettungen”. Erste Amtshandlung von Nestle, das Trinkwasser wurde um rund 400% teuer, bei schlechterer Qualität. Gutes Trinkwasser wird jetzt in Plastikfaschen angeboten, von Nestle.

Pedro Passos Coelho steht mit seiner Meinung zu Griechenland ziemlich allein da. Viele in Portugal wollen eine Erleichterung für Griechenland, um selbst auch davon profitieren zu können. (Foto: dpa)
Regierungschef Pedro Passos Coelho steht mit seiner Meinung zu Griechenland ziemlich allein da. Viele in Portugal wollen eine Erleichterung für Griechenland, um selbst auch davon profitieren zu können. (Foto: dpa)
Ministerpräsident in der Kritik

Portugals Bevölkerung will dem Beispiel Griechenlands folgen

Wäre da nur nicht die eigene Regierung, die klar die Interessen der intern. Banken und Konzerne vertritt:

32 Politiker, Ökonomen und Wissenschaftler fordern den portugiesischen Ministerpräsidenten auf, Griechenlands Forderungen nach einem Schuldenerlass zu unterstützen. Würde Griechenland geholfen, würde sich das auch positiv auf Portugal auswirken, heißt es in einem Brief an Pedro Passos Coelho. Coelho hatte seit dem Wahlsieg in Griechenland Tsipras immer wieder dazu aufgefordert, sich an das Schuldenprogramm zu halten.

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Auch deshalb wird weiter Druck ausgeübt.

Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem und Wolfgang Schäuble nach dem Treffen mit Griechenland in Brüssel: Die Griechen wollen die laufenden Kredite nicht verlängern, können sie aber auch nicht zurückzahlen. (Foto: dpa)

Griechen lehnen Euro-Vorschlag ab

Euro-Zone stellt Griechenland Ultimatum: Kredite mit Troika oder „das war’s dann“

Das Treffen der Euro-Finanzminister mit Griechenland ist am Montag ohne Ergebnis abgebrochen worden.

Die Griechen weigern sich, das bestehende Kredit-Programm zu verlängern. Die Euro-Staaten haben wenig Druckmittel: Als Gläubiger müssten die europäischen Steuerzahler knapp 200 Milliarden Euro abschreiben. Die Griechen pokern hoch und setzen darauf, dass am Ende niemand in der EU ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone will.

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Schauspiel und faule Kompromisse

Griechenland im Euro: Demokratie in Europa wird zum Bank-Geschäft

Christine Lagarde und die Euro-Retter bei der Pressekonferenz nach dem Treffen der Finanzminister: Obwohl der IWF von niemandem gewählt wurde, nimmt die Finanz-Institution an den Treffen teil. Die Politiker mimen die Regional-Banker - und sind überfordert. (Foto: dpa)Christine Lagarde und die Euro-Retter bei der Pressekonferenz nach dem Treffen der Finanzminister: Obwohl der IWF von niemandem gewählt wurde, nimmt die Finanz-Institution an den Treffen teil. Die Politiker mimen die Regional-Banker – und sind überfordert. (Foto: dpa)

Die Euro-Finanzminister agieren wie Banker, die einem „schlechten“ Schuldner das Messer ansetzen. Doch sie agieren ohne Netz: Die Kredite kommen nicht aus einem balancierten Bank-Geschäft, sondern von den Steuerzahlern. Die griechische Regierung beruft sich auf die Wähler. Sie hat alles Recht dazu. Die Alternative wäre die Abschaffung von Wahlen. Die Demokratie in Europa befindet sich auf einem schlechten Weg.

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Was die westlichen Qualitätsmedien auch vergessen  haben:

Am Sonntag gingen Zehntausende in Griechenland auf die Straße um für die Politik der neuen Links-Regierung zu demonstrieren und um die Regierung in ihrem klaren Kurs zu unterstützen.

Im ukrainischen Parlament gab es eine Schlägerei. Es dauerte Minuten, bis Sicherheitspersonal die Schlägerei der Politiker auflösen konnte.

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KRIEGS-Vorbereitungen

USA entsenden Fallschirm-Jäger in die Ukraine

Der Oberkommandeur der US-Streitkräfte in Europa, Ben Hodges, hat angekündigt, dass 600 Fallschirmjäger des 173rd Airborne Brigade Combat Teams der US-Armee Soldaten in der Ukraine ausbilden sollen. Die Ukrainer sollen lernen, sich gegen „Artillerie- und Raketenangriffe“ zu schützen.

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Mehr Geld für Waffen

Skandinavien baut Militär-Kooperation gegen Russland aus

Schweden will das Nordische Verteidigungs-Bündnis ausbauen, um gegen eine mögliche russische Bedrohung gewappnet zu sein. Erst vor wenigen Wochen hatte ein mysteriöses U-Boot vor Stockholm die Schweden aufgescheucht. Als Folge war der Militär-Haushalt aufgestockt worden.

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Der neue Feind im Osten

Kalter Krieg: Merkel richtet deutsche Militär-Doktrin gegen Russland aus

Angela Merkel sieht Russland nicht mehr als „herausgehobenen Partner“ und will eine neue Militär-Doktrin entwickeln. Die neue Doktrin ist die Folge der geltenden US-Militär-Doktrin: Die Amerikaner sehen in der „Annexion“ der Krim durch Russland die Grundlage für militärische Maßnahmen gegen Moskau. Für die Bundeswehr bietet die neue Doktrin die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Nato-Aktionen ein neues Feindbild zu entwickeln.

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Waffen für Ukraine gefordert

US-Senatoren attackieren Merkel: Zu nachgiebig gegenüber Russland

Die Republikaner John McCain und Lindsey Graham haben Bundeskanzlerin Merkel scharf attackiert. Nach Ansicht der als inoffiziellen Sprecher der US-Neocons geltenden Politiker sei Merkel zu weich im Umgang mit Russland. Sie fordern Waffen für die Ukraine und härtere Sanktionen gegen Russland. Militär-Experten halten das Ansinnen wegen des desaströsen Zustands der ukrainischen Armee für absurd.

(Jawohl, wir brauen viel mehr Krieg, das spült Kohle in die Rüstungsindustrie…)

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Kiew lehnt Abzug der schweren Waffen ab

Der Waffenstillstand in der Ukraine gerät in Gefahr: Die Ukraine hat mitgeteilt, einen wesentlichen Teil des Minsker Abkommens nicht erfüllen zu wollen: Kiew weigert sich, seine schweren Waffen abzuziehen. Nach dieser Ankündigung haben die Rebellen ebenfalls Position bezogen. Auch sie wollen ihre schweren Waffen nur Zug um Zug abziehen.

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EU belegt Mitglieder von russischer Regierung mit Einreise-Verboten

Die EU hat gegen Mitglieder der russischen Regierung Einreise-Verbote und Kontosperrungen verhängt. Auch ein russischer Sänger, der Donezk besucht hatte, wird bestraft. Maßnahmen gegen den rechtsextremen Rechten Sektor der Ukraine hat die EU nicht beschlossen. Die Führung der paramilitärischen Truppe hatte verkündet, dass sie sich nicht an die Vereinbarungen von Minsk halten wolle.

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Polen und England wollen Waffen in die Ukraine liefern. USA behält sich vor, auch diesen Weg zu gehen.

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Unweit der Ost-Ukraine

Russland führt drei Militär-Manöver an einem Tag durch

Russland hat am Montag ein Marine-Manöver im östlichen Mittelmeer, ein Bomber-Manöver in Süd-Russland und ein Luftlande-Manöver in Wolgograd durchgeführt. Die Luftlande-Truppen Moskaus sind unweit der Ost-Ukraine stationiert.

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Putin: Westen liefert Waffen

Waffenruhe Ukraine: UN-Sicherheitsrat nimmt Russlands Resolution an

Der UN-Sicherheitsrat hat eine von Russland vorgelegte Resolution angenommen, in der alle an den Kämpfen im Donbass beteiligten Verbände aufgefordert werden, sich an die Waffenruhe zu halten. Russlands Präsident Putin warf dem Westen vor, der Ukraine bereits Waffen zu liefern. Doch der Konflikt sei militärisch nicht lösbar, sagte Putin.

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