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Wer sich bekämpft, streikt nicht

Wer sich bekämpft, streikt nicht

bernieberlin1

Januar 4th, 2014

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Gedanken zum neuen Jahr 2014:

Wir führen Stellvertreterkriege – gegen die Armen, Zuwanderer, Homosexuelle, usw. Denn dies lenkt von den wirklichen Problemen ab. Warum gehen wir 2014 nicht einmal gegen diejenigen auf die Straße, die wirklich die Macht haben?

Dass der Traum vom ewigen Wachstums gescheitert ist, ist langsam jedem klar. Auch werden sich die Krisen, die Bankenskandale, die explodierende Weltbevölkerung, der Selbstbedienungsladen Politik, die Ausbeutung der Umwelt und die Ausbeutung der Menschen durch ein paar Wenige nicht ändern, solange das Volk dies nicht in die Hand nimmt…

Denn vermutlich werden auch 2014  nur ein paar Prozent der Menschheit ihren Reichtum vermehren, ihre Position ausbauen können. Die Anderen werden weiter und weiter ausgenutzt.

So bleiben solide, lebenslange Arbeitsverhältnissen, gerechte Bezahlung, Eigenheime, gute Ausbildung der Kinder und Perspektiven, genug Platz im öffentlichen Verkehr usw. ein Traum, es sei denn, wir kämpfen dafür.

Immer, wenn die Zeiten spürbar schwieriger werden, hilft es den wenigen Prozent der Gewinner, wenn sich die Arbeiter- und Angestelltenklasse, bekämpft. Das lenkt so hübsch ab. Verteilungskämpfe, getarnt als Kampf um Tradition, Religion. Wer sich bekriegt, streikt nicht. Wer den anderen Verlierer hasst, hasst den Gewinner nicht.

Deshalb Schuss mit dem gegenseitigen das Leben zur Hölle machen: Für mehr Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit und mehr Demokratie kämpfen.

Ihnen allen ein gutes neues Jahr.

Bernd Schumacher und das Team Top20radio

 

Mehr Kommentare, Satire auch in Inoffiziell: 12.00 und  17.00 Uhr

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